du hast mich allein gelassen.
ein kleiner Fisch, verloren in den Weiten des Ozans, er sucht nach Orientierung, er hat Angst, beängstigend die Tiefe und die Dunkelheit. Gefahren lauern an jeder Ecke, Angst und Unsicherheit wird heruntergeschluckt. Kein Platz für derartiges Empfinden, es droht der Untergang.du hast mich allein gelassen.
Stein auf Stein, so wächst die Mauer. Schutz vor der Umwelt, Schutz vor sich selbst. Mit einem Lachen im Gesicht ist alles machbar. Ich muss mich festhalten, du hast mich nie gehalten. Ich suche Halt, doch dieser macht mir Angst. Ich suche Schutz, doch ich weiß nicht wo.du hast mich allein gelassen.
ein Schmerz, wie ich ihn noch nie empfunden habe, ein Stich in die Brust, aus der Brust, raus damit, ich möchte schreien, ich möchte weinen. Ich möchte das nicht mehr. Ich möchte frei sein. Frei von Schuld. Frei von Sorge.du hast mich allein gelassen.
es tut weh, so unendlich weh. aber es geht, es kann gehen. ich möchte dich verbannen, ich möchte dich verfluchen, ich möchte dich in den Arm nehmen, ich möchte in deinem Arm weinen.du hast mich allein gelassen.
Tu das nie wieder!
